{"id":181,"date":"2025-05-04T10:28:50","date_gmt":"2025-05-04T10:28:50","guid":{"rendered":"https:\/\/zaunreiterin.eu\/?page_id=181"},"modified":"2025-11-30T14:53:54","modified_gmt":"2025-11-30T12:53:54","slug":"ueber-mich","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/zaunreiterin.eu\/de_de\/ueber-mich\/","title":{"rendered":"\u00dcber mich"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-28f84493 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:25%\"><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:50%\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"682\" src=\"https:\/\/zaunreiterin.eu\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/portrait-1-1024x682.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-324\" srcset=\"https:\/\/zaunreiterin.eu\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/portrait-1-1024x682.jpg 1024w, https:\/\/zaunreiterin.eu\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/portrait-1-300x200.jpg 300w, https:\/\/zaunreiterin.eu\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/portrait-1-768x512.jpg 768w, https:\/\/zaunreiterin.eu\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/portrait-1-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/zaunreiterin.eu\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/portrait-1.jpg 2000w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:25%\"><\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-28f84493 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:25%\"><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:50%\">\n<p>Ich bin aufgewachsen mit der Auffassung, dass es so etwas wie eine Seele nicht gibt, sondern nur den K\u00f6rper samt biologisch erkl\u00e4rbaren Zusammenh\u00e4ngen. Daran hat zun\u00e4chst auch ein Erlebnis im Alter von vielleicht sieben Jahren nichts ge\u00e4ndert, das wohl eine au\u00dferk\u00f6rperliche Erfahrung gewesen sein muss. Ich war krank und blickte pl\u00f6tzlich von der Zimmerecke \u00fcber meinem Schrank auf mich hinunter, wie ich da im Bett lag. Die Erfahrung war tief beeindruckend, weil es sich einfach anders &#8211; realer &#8211; anf\u00fchlte, als wenn man sich nur vorstellt, von oben auf sich selbst hinunterzublicken. Und sie war trotz vieler Versuche nicht reproduzierbar. Erz\u00e4hlt habe ich niemandem davon, weil es in meiner Familie ohnehin niemand verstanden h\u00e4tte, aber vergessen habe ich es auch nicht.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach der Schule habe ich bis 1992 Geschichte und Politikwissenschaften studiert und danach rund drei Jahre an einer Doktorarbeit \u00fcber Hexenprozesse in Vorder\u00f6sterreich gearbeitet. Die Arbeit ist nicht fertig geworden, es gibt nur einige kleinere Aufs\u00e4tze dazu. Etwa gleichzeitig hatte ich, unter anderem mit zwei Seminaren bei Kenneth Meadows, auch meine ersten schamanischen Erfahrungen gemacht, und so kam immer wieder die Frage auf, ob die europ\u00e4ischen Hexen irgendetwas mit vorchristlichen Kulten, schamanischen Praktiken oder \u00c4hnlichem zu tun hatten. Aus den Archivstudien zu &#8222;meinen&#8220; Hexen konnte ich das klar verneinen; sehr schwache Hinweise in dieser Richtung gibt es allerdings trotzdem, auf die <a href=\"https:\/\/zaunreiterin.eu\/hexen-europaeischer-schamanismus\/\" data-type=\"page\" data-id=\"307\">anderswo<\/a> genauer eingegangen wird. In dieselbe Zeit f\u00e4llt ein zweites Erlebnis, das ebensowenig reproduzierbar war: nach einem Recherchetag im Archiv schaute ich mir abends quasi als Touristin Augsburg an, landete im Dom und dort, nichtsahnend, in der Krypta &#8211; und nahm, v\u00f6llig verbl\u00fcfft, die Pr\u00e4senz eines ungemein m\u00e4chtigen Wesens wahr, weder freundlich noch feindlich gesonnen, neutral, aber eben unendlich machtvoll.<\/p>\n\n\n\n<p>Es kam in den folgenden Jahren noch einige &#8211; wenige &#8211; Male vor, dass ich in einem winzigen Augenblick &#8222;hinter die Fassade der sichtbaren Welt&#8220; schaute. F\u00fcr mich waren diese Momente tief beeindruckend, und lange habe ich mich an \u00e4hnlichen Kriterien orientiert, um &#8222;echte&#8220; Anderswelterfahrungen von Phantasie (vulgo &#8222;Mindfuck&#8220;) zu unterscheiden: der Eindruck, sie seien realer als einfache Vorstellungen, und das Unerwartete, das Gef\u00fchl von &#8222;Boah, da w\u00e4re ich jetzt von alleine aber nicht drauf gekommen&#8220;.<\/p>\n\n\n\n<p>Was das Schamanische selbst angeht, so fand ich das Reisen von vornherein ziemlich interessant, selbst wenn die ersten Reiseerfahrungen eher fragmentarisch blieben. Allerdings war ich mir lange nicht sicher, ob diese Anderswelt, in der man da unterwegs ist, nun wirklich real ist oder ob es letztlich doch &#8222;nur&#8220; Bilder aus dem eigenen Unterbewusstsein sind.<\/p>\n\n\n\n<p>Ab Mitte der 1990er Jahre war erst einmal Schluss mit dem aktiven Schamanisieren; wir zogen um, die Kontakte brachen ab (Internet gab es noch keines), und vor allem kam unsere Tochter zur Welt, und es stellte sich ziemlich schnell heraus, dass schamanisches Reisen mit einem Baby nebendran einfach nicht richtig funktioniert. Der Stillstand endete mit einer denkw\u00fcrdigen, im Tiroler Tiefschnee abgehaltenen Schwitzh\u00fctte bei Christian Vogel im Februar 2005, bei der ich auf &#8222;Skan&#8220; (Bewegung) sa\u00df &#8211; und die in der Tat die Dinge wieder in Bewegung brachte.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach einer Seminarreihe bei Cath\u00e9rine Conradty mit mehreren Yuwipis kam ich schlie\u00dflich der Auffassung, dass eben doch alles miteinander verbunden und, folgerichtig, die Anderswelt als energetische Ebene der Welt real ist, nicht mehr aus. Anders waren manche Dinge, die w\u00e4hrend dieser Yuwipis passierten, einfach nicht zu erkl\u00e4ren. Meine Weltsicht ver\u00e4nderte das fundamental. Allerdings war damit immer noch nicht klar, wof\u00fcr das Ganze eigentlich gut sein sollte, abgesehen von den Reiseabenteuern. Meine Versuche, via Reise Antworten auf eigene Fragen zu bekommen, liefen meist ins Leere, und als Heilerin &#8211; welcher Form auch immer &#8211; hatte ich mich bis dahin nie gesehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Insofern hatte ich auch nicht die geringste Ahnung, auf welches Abenteuer ich mich einlie\u00df, als ich im Herbst 2011 eine schamanische Ausbildung bei Udo Kepplinger im Chiemgau begann. Eigentlich war es mir nur darum gegangen, nach mehreren Jahren Pause den schamanischen Weg weiter zu gehen, ohne eine Vorstellung zu haben, wohin dieser Weg f\u00fchren k\u00f6nnte. Ich wollte &#8222;einfach nur verstehen&#8220;. Tats\u00e4chlich wurde schnell klar, dass es um die Arbeit f\u00fcr Menschen ging, und im weiteren, dass ich diese Art der Arbeit &#8211; anf\u00e4nglich durchaus zu meiner eigenen \u00dcberraschung &#8211; sehr gerne mache.<\/p>\n\n\n\n<p>Doch setzt die Arbeit f\u00fcr andere zun\u00e4chst die Arbeit f\u00fcr und an sich selbst voraus. Ich hatte nicht erwartet, dass die Zeit dort mein Leben so tief ber\u00fchren w\u00fcrde, wie sie es dann tat &#8211; nicht unbedingt im \u00c4u\u00dferen, wohl aber auf allen anderen Ebenen. Weder hatte ich mit den Geschenken gerechnet, die es auf dem Weg gab, noch mit den Pr\u00fcfungen. Schicht um Schicht sch\u00e4lten sich ab, wie bei einer Zwiebel, auf der Suche nach dem Kern meiner selbst, gnadenlos in der Notwendigkeit der Ehrlichkeit mit mir selbst und der Konfrontation mit den eigenen dunklen Ecken. Wie in einer Achterbahn kam ich mir oft genug vor &#8211; und kaum in dem Glauben, einmal irgendwo angekommen zu sein, kam die n\u00e4chste scharfe Kurve. Eine solche Kurve trug mich schlie\u00dflich sogar aus dem Kreis rund um diese Ausbildung heraus. Der Verlust der Heimat, die dieser Ort mehrere Jahre lang war, schmerzte tief und lang, bis sich dadurch schlie\u00dflich neue T\u00fcren \u00f6ffneten. T\u00fcren zu einem Weg, der noch einmal tiefer geht und, nun ja, unausweichlicher ist als alles Vorhergegangene, auch wenn ich mir nicht einmal ansatzweise hatte vorstellen k\u00f6nnen, dass das \u00fcberhaupt m\u00f6glich ist. Und es w\u00e4re eine Illusion anzunehmen, dass dieser Prozess irgendwann enden wird. Der Lohn aber ist: ich selbst. Damit unsch\u00e4tzbar wertvoll, so wie jeder einzelne andere Mensch und jedes einzelne andere Wesen auf dieser Welt.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr die M\u00f6glichkeit, diesen Weg zu gehen, bin ich unendlich dankbar: den Geistern, die so trickreich immer und immer wieder die B\u00fchne vorbereiten, auf der dann die Dinge erlebt und erfahren werden k\u00f6nnen und m\u00fcssen; den Menschen, von denen manche mir das Leben gerettet haben, wenn ich selbst nicht mehr dazu in der Lage war; und all denen, mit denen ich einen Teil dieses Weges gemeinsam gegangen bin, gehen durfte und gehen darf.<\/p>\n\n\n\n<p>Erfahrung aber bleibt hohl, wenn sie keine Konsequenzen hat. In diesem Bewusstsein m\u00f6chte ich das, was mir m\u00f6glich ist, weitergeben. F\u00fcr das Leben. F\u00fcr das Licht. F\u00fcr die Liebe. Und f\u00fcr das Lachen.<\/p>\n\n\n\n<p>Und um das noch besser tun zu k\u00f6nnen, habe ich mich in den vergangenen Jahren in verschiedenen Arten der Begleitung und Therapie, insbesondere Traumatherapie, weitergebildet. All diese Erfahrungen flie\u00dfen in meine Arbeit ein, die am Ende dazu beitragen soll, &#8222;Heilung in die K\u00f6rper und die Herzen und damit Frieden in die Welt zu bringen&#8220; &#8211; eben das, was diese dringend braucht und brauchen.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\" id=\"aus-und-weiterbildungen\">Aus- und Weiterbildungen<\/h5>\n\n\n<ul class=\"wp-block-list is-layout-flex wp-container-core-list-is-layout-fe9cc265 wp-block-list-is-layout-flex\" style=\"\">\n<li>2025-2027: Ausbildung Pr&auml;- und Perinatale K&ouml;rperpsychotherapie (Ines Oberscheid und Sabine Habermann)<\/li>\n\n\n\n<li>2024-2026: insgesamt vier Ausbildungsseminare Integratives Heilatmen (Klaus John)<\/li>\n\n\n\n<li>2024: Beyond Experience: Psychedelic Integration Workshop (MIND Foundation)<\/li>\n\n\n\n<li>2023: Doppelseminar Das Dissoziieren integrieren (Johannes B. Schmidt)<\/li>\n\n\n\n<li>2022: The Power Within: K&ouml;rperarbeit im Holotropen Atmen(R) (GTT, Sitara Blasco)<\/li>\n\n\n\n<li>2019: Kakaozeremonie-Begleitung (Anja Mury)<\/li>\n\n\n\n<li>2018-2023: Ausbildung in substanzunterst&uuml;tzter Therapie<\/li>\n\n\n\n<li>2015: Stimme und Klang (Sandy K&uuml;hn)<\/li>\n\n\n\n<li>2011-2013: schamanische Ausbildung (Udo Kepplinger)<\/li>\n\n\n\n<li>2006: schamanische Jahresgruppe (Cath&eacute;rine Conradty)<\/li>\n\n\n\n<li>1992-1995: Arbeit an einer Dissertation &uuml;ber Hexenprozesse in Vorder&ouml;sterreich (S&ouml;nke Lorenz)<\/li>\n\n\n\n<li>1991, 1994: einzelne schamanische Seminare (Kenneth Meadows)<\/li>\n\n\n\n<li>1986-1992: Studium der Geschichte und Sozialwissenschaften, 1. Staatsexamen<\/li>\n<\/ul>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:25%\"><\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich bin aufgewachsen mit der Auffassung, dass es so etwas wie eine Seele nicht gibt, sondern nur den K\u00f6rper samt biologisch erkl\u00e4rbaren Zusammenh\u00e4ngen. Daran hat zun\u00e4chst auch ein Erlebnis im Alter von vielleicht sieben Jahren nichts ge\u00e4ndert, das wohl eine au\u00dferk\u00f6rperliche Erfahrung gewesen sein muss. 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